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Datenschutz

Was gespeichert wird, was den Server verlässt, und was nicht. Diese Seite gilt für kidoid.de: für die Startseite, die jeder sehen kann, und für die angemeldete Anwendung dahinter.

Verantwortlich

Damian Kamara, Einzelunternehmen unter der Geschäftsbezeichnung kidoid
Schönhauser Allee 8, 10119 Berlin, Deutschland
info@kidoid.de

Die Startseite, ohne Anmeldung

Wer kidoid.de nur besucht, hinterlässt fast nichts, und das lässt sich kurz aufzählen:

Wie jeder Webserver hält der Server fest, dass eine Seite abgerufen wurde: die IP-Adresse des anfragenden Anschlusses, Datum und Uhrzeit, die abgerufene Adresse und die Antwort darauf, die Kennung des Browsers und die zuvor besuchte Seite, sofern der Browser sie mitschickt. Diese Protokolle werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht und in dieser Zeit weder mit anderen Daten zusammengeführt noch ausgewertet, um Besucher zu erkennen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO; das berechtigte Interesse ist der technische Betrieb und die Abwehr von Angriffen.

Eine E-Mail an info@kidoid.de wird gespeichert, um sie zu beantworten (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b beziehungsweise f DSGVO), und gelöscht, sobald der Vorgang erledigt ist und keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Es geht hier um Kinder

Diese App wird von Kindern benutzt, und ein Kind kann die Tragweite einer Datenverarbeitung nicht überblicken. Deshalb sind drei Dinge so gebaut, dass sie sich nicht umgehen lassen, statt nur versprochen zu sein:

Was gespeichert wird

WasWozu
KontoE-Mail-Adresse und Anlagedatum. Kein Passwort: zum Anmelden schicken wir einen Code an die Adresse, der 15 Minuten gilt und nur als Hash gespeichert wird. Die Eltern-PIN liegt als scrypt-Hash vor, nie im Klartext.
KindergeräteFür jedes verbundene Gerät: eine Kennung, die Geräteart (etwa „iPad“), Verbindungs- und letzter Nutzungstag. Die Verbindung lässt sich im Elternbereich jederzeit trennen.
KinderprofileVorname oder Rufname, gewählte Stimme, Farbe, Anlagedatum, ob vorgelesen wird, und das Alter in Jahren (es bestimmt, welche Fragen gestellt werden; jederzeit änderbar; es verlässt den Server nicht). Kein Geburtsdatum, kein Foto.
RundenDie Frage des Kindes, die Antwort, ob ein Fehler eingebaut war und welcher, die Auflösung, die Entscheidung des Kindes und ob sie richtig war, Zeitpunkt.
BilderDie gemalten Bilder als Zeichnung im Text, dazu wer sie wem gezeigt hat und ob es eine Reaktion gab.
VerbrauchWie viele Anfragen ein Tag gekostet hat, damit die Tagesgrenzen greifen.
MünzenEin Kassenbuch je Kind: jede Gutschrift (welche Runde, welcher Grund, wann) und jede Einlösung; dazu die Belohnungen, die Sie selbst anlegen (Text und Preis), und die Anfragen Ihres Kindes darauf mit Ihrer Antwort. Nichts davon verlässt den Server; eingelöst wird nur bei Ihnen.

Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO: ohne diese Daten gibt es die App nicht. Der Vertrag besteht mit dem Erwachsenen, der das Konto angelegt hat.

Was den Server verlässt

Die Frage des Kindes geht an Anthropic (USA). Das Sprachmodell dort erzeugt die Antwort. Übermittelt wird der Fragetext und eine feste Anweisung, sonst nichts: kein Name, keine Kontokennung, kein Profil. Das Modell erfährt nicht, wer fragt.

Das Spiel „Richtig oder Falsch?" kommt seit dem 1. August 2026 normalerweise ohne diese Übermittlung aus: es spielt aus einer vorab geprüften Sammlung auf dem eigenen Server. Nur wenn die Sammlung für ein Thema erschöpft ist, wird eine Behauptung live erzeugt; dann geht das Themenwort (etwa „Tiere") an Anthropic, sonst nichts.

Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO; die Übermittlung in die USA stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.

Bei der neuen Stimme geht der gesprochene Text an ElevenLabs (USA). Seit dem 17. September 2026 können Eltern für ein Kind die neue Stimme wählen, im Elternbereich auf dem Blatt des Kindes unter „Stimme“ („Im Haus“ oder „Neue Stimme“; die Vorgabe ist die Stimme im Haus). Dann wird jeder Satz, den kidoid diesem Kind vorliest, bei ElevenLabs in Sprache umgewandelt: die Behauptungen und Quizfragen, die Auflösungen, die Antwort auf eine Frage des Kindes und die Begrüßung mit dem Vornamen. Übermittelt wird nur dieser Text, keine Aufnahme des Kindes, kein Konto, kein Profil. Antwortet ElevenLabs nicht, spricht die Stimme auf unserem eigenen Server. Für Kinder mit den bisherigen Stimmen verlässt nichts das Haus. ElevenLabs legt jeden Satz zunächst mit Text und Tondatei in den Verlauf unseres Kontos (Server in den USA); unser Server löscht diesen Eintrag sofort, sobald die Tondatei bei uns angekommen ist, sodass dort nichts liegen bleibt. Gelingt das Löschen einmal nicht, bleibt der Eintrag nach der Datenschutzerklärung von ElevenLabs (elevenlabs.io/privacy) höchstens drei Jahre; wir prüfen das und löschen nach. Die erzeugte Tondatei liegt auf unserem Server, solange die Runde besteht, zu der sie gehört: beim zweiten Hören kommt der Satz von dort, ohne noch einmal übermittelt zu werden.

Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO; die Übermittlung in die USA stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.

Der Ort für das Wetter geht an Open-Meteo. Wenn im Elternbereich ein Ort eingetragen ist, wird dessen Name einmal in Koordinaten übersetzt und danach werden diese Koordinaten abgefragt. Ohne Ort passiert das nicht.

Und das war es. Es gibt keine Reichweitenmessung, keine Werbung, keine Schriftarten oder Symbole von fremden Servern, keine eingebetteten Videos, kein Weitergeben an Dritte zu eigenen Zwecken.

Sprache bleibt hier

Was ein Kind ins Mikrofon spricht, geht an einen Dienst auf demselben Server und verlässt die Maschine nicht. Dasselbe gilt für die vorgelesene Antwort mit den Stimmen aus dem eigenen Haus; bei der neuen Stimme geht der Text an ElevenLabs, siehe oben.

Die Aufnahme selbst wird nirgends gespeichert. Sie wird in Text umgewandelt und danach verworfen; nur der Text wird gespeichert. Es gibt keine Tondatei auf der Festplatte, weder vorübergehend noch dauerhaft.

Anmeldung

Die Anmeldung braucht kein Passwort: Sie geben Ihre E-Mail-Adresse ein und bekommen einen sechsstelligen Code, der 15 Minuten gilt. Nach dem Anmelden wird ein signiertes Sitzungscookie gesetzt. Es enthält keine Inhalte, nur die Kennung des Kontos und eine Signatur, ist HttpOnly und SameSite=Lax, wird nur über HTTPS übertragen und gilt 30 Tage; auf einem verbundenen Kindergerät ein Jahr, weil dort niemand etwas eintippt, und es endet sofort, wenn Sie das Gerät im Elternbereich trennen. Es dient allein der Anmeldung und wird nicht zur Wiedererkennung über Seiten hinweg benutzt. Deshalb erscheint auch kein Einwilligungsbanner: ein Cookie, ohne das die Anmeldung nicht funktioniert, braucht keine Einwilligung.

Post von kidoid

kidoid schreibt Ihnen nur, wenn es einen Grund gibt: den Anmeldecode, ein von einem Kind geteiltes Bild, eine Zugangsanfrage, eine zehnmal falsch eingegebene Eltern-PIN, und einmal die Woche den Sonntagsbrief: sonntags um 18 Uhr eine E-Mail an die Adressen der Familie, die zählt, was die Kinder in den sieben Tagen gespielt haben (Vornamen, Alter, Zahlen) und was im Elternbereich auf Sie wartet. Sie kommt nur, wenn überhaupt gespielt wurde, und lässt sich im Elternbereich unter „Ihr Konto" abstellen. Jede Mail geht über unseren eigenen Mailserver; kein Newsletter-Dienst, kein Tracking, keine Bilder von fremden Servern.

Wie lange

Runden, Bilder und geteilte Bilder werden nach zwölf Monaten automatisch gelöscht. Der Löschlauf startet mit dem Server und wiederholt sich täglich; was älter ist als zwölf Monate, wird dabei entfernt, auch die Bilder in der Galerie. Das setzt um, was Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe e der DSGVO verlangt: Daten nicht länger aufbewahren als nötig. Zwölf Monate sind ein Schuljahr Verlauf für die Fortschrittsseite; danach ist eine Runde keine Messgrösse mehr, sondern nur noch liegen gebliebene Daten.

Unabhängig davon kann ein Elternteil jederzeit jede einzelne Runde im Verlauf zurücknehmen oder ein ganzes Kinderprofil löschen; im zweiten Fall verschwinden sofort auch alle Runden, alle geteilten Bilder, die Tonaufnahmen und das Münz-Kassenbuch dieses Kindes. Das Kassenbuch selbst altert nicht aus: ein Stand ist die Summe seiner Zeilen, und die bleiben, bis das Profil gelöscht wird. (Diese Frist stand lange als offene Lücke auf dieser Seite; seit dem 1. August 2026 ist sie geschlossen. In der täglichen Sicherung liegen gelöschte Daten noch bis zu 14 Tage, dann sind sie auch dort weg.)

Wo die Daten liegen

Auf einem Server in Deutschland, betrieben von der Strato AG. Die Datenbank verlässt diesen Server nicht. Eine tägliche Sicherung wird zusätzlich per E-Mail an den Verantwortlichen geschickt.

Ihre Rechte

Sie können Auskunft über die gespeicherten Daten verlangen, sie berichtigen oder löschen lassen, der Verarbeitung widersprechen und sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren; zuständig ist die Behörde Ihres Wohnorts. Für Löschungen brauchen Sie uns nicht zu fragen: der Elternbereich kann es selbst, sofort und vollständig. Eine formlose E-Mail genügt für alles andere.

Zur Genauigkeit dieser Seite

Jede Angabe hier wurde im Quelltext nachgesehen, nicht angenommen: was an Dritte geht, stammt aus den tatsächlichen Aufrufen; was gespeichert wird, aus den Tabellendefinitionen; die Aussage zur Aufbewahrung daraus, dass es keine zeitgesteuerte Löschung gibt. Wo etwas offen ist, steht es oben als offen. Die juristischen Formulierungen sollte trotzdem jemand mit entsprechender Ausbildung ansehen, bevor die App über den engsten Kreis hinaus benutzt wird.